Cookie Apokalypse beflügelt Markenawareness

Aus für Cookies: Was braucht es jetzt, damit Marken weiter vorne dabei sind im e-Commerce Zeitalter? Die Vorschläge von Rachel Tipograph, vielfach ausgezeichnete young Digital Hero, erfreuen kreative Markenstrategen.

Auf unserem Worldwide Partners Global Summit war der Vortrag von Rachel Tipograph ein besonderes Highlight. Da lieferte ausgerechnet eine digitale Gründerin (von MicMac, der führenden Plattform zur eCommerce-Beschleunigung für Multichannel-Marken), die unzählige Auszeichnungen als Young Digital Hero hält, „augenöffnendes Material, das die hohe Bedeutung des Markenaufbaus in einem postdigitalen Zeitalter bekräftigt.“ So kommentierte ein begeisterter Teilnehmer ihre Empfehlungen, verstärkt auf Marken-Awareness zu setzen.

Eine ihrer Thesen lautet, dass es bei der Diskussion und den Ankündigungen von Apple, Google und Co zu Cookies nicht um den Schutz der Privatsphäre gehe, sondern dass hier vielmehr ein Krieg um die Datenhoheit über Firstline Kundendaten ausgetragen werde.

Doch unabhängig davon, ob man wie Rachel Tipograph davon ausgeht, dass dies ein Kriegsschauplatz der Giganten ist oder, wie andere, glaubt, dass es ein sehr wirkungsvoller Marketingschachzug von Apple ist, um datenkritische Kunden zu gewinnen oder vielleicht doch aus der Weltverbesserungsideologie geboren ist, eins ist klar: Das Sammeln von Thirdparty Cookies ist ab 2022 Vergangenheit.

Wenn E-Commerce sich nicht mehr mit Cookies optimieren lässt, brauchen Marken eigene Daten, die sie hinsichtlich der Kundenwünsche auswerten können, um die optimale Customer Shopping Experience zu gestalten - und sie brauchen eine neue Kommunikationsstrategie: Shopfähige Medien und Kanal-Diversifizierung können Marken helfen, ganz vorne mitzuspielen.

Am wichtigsten wird es aber sein, sich wieder auf die Marke selbst zu konzentrieren und diese in allen Kanälen zu stärken - um Brand Awareness aufzubauen und ein überzeugendes Markenerlebnis über die gesamte User Journey hinweg zu schaffen. Und es braucht wieder viel mehr Markenkommunikation, die sich auf die kreative Idee einer Marke fokussiert, sowohl on- aber auch wieder vermehrt offline.

Mit ihren Erfolgsbeweisen für diese Strategie hat Rachel die Herzen all derer gewonnen, die wie wir an die Macht der Marke und der kreativen Idee glauben, wenn sie denn konsequent in allen Kanälen umgesetzt wird.

Hier der Link zu dem Original Vortrag.

Wächter & Wächter Worldwide Partners ist Shareholder bei Worldwide Partners Inc, dem bedeutendsten globalen Agenturnetzwerk eigentümergeführter Agenturen und lernt und arbeitet in diesem kollaborativen Verbund viel und eng mit Spezialisten aus aller Welt, wie z.B. Rachel Tipograph, zusammen.


Bild des Benutzers Ingrid Wächter-Lauppe

Ingrid Wächter-Lauppe

Geschäftsführende Gesellschafterin der Wächter & Wächter Worldwide Partners

i.waechterlauppe@waechter-waechter.de